romane

Titel:

Das Wetter vor 15 Jahren

Autor:

Wolf Haas

Umfang:

224 Seiten, gebunden

Verlag:

Hoffmann und Campe

Besonderes:

ausgezeichnet mit Wilhelm-Raabe-Literaturpreis

Über den Autor
Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren und mit seinen Krimis um Privatdetektiv Brenner berühmt.

Seit fünfzehn Jahren studiert Vittorio Kowalski wie besessen das Wetter in einem fernen Alpendorf. Er kennt die Hoch-und Tiefwetterlagen eines jeden Datums auswendig, ist mit den täglichen Luftdruckschwankungen, Niederschlagsmengen und Sonnenscheindauern per Du. Eines Tages wird er mit diesem verrückten Spezialwissen sogar Wettkönig bei Wetten, dass ..?. Niemand kann sich diese Leidenschaft erklären. Nur in dem achthundert Kilometer entfernten Urlaubsort seiner Kindheit sitzt eine junge Frau vor dem Fernseher, die den schüchternen Wettkandidaten nach fünfzehn Jahren wiedererkennt. Anni war die Tochter der Zimmervermieter, Vittorio der Sohn der deutschen Urlaubsgäste. Die beiden Kinder verbrachten jeden Sommer gemeinsam – bis sie in ein Jahrhundert-Unwetter gerieten, das sie für immer trennte.

"So etwas hat die deutsche Literatur überhaupt noch nicht gesehen": Was die FAZ über Haas Krimis schrieb, gilt erst recht für diesen Liebesroman.

„Haas hat gewagt, was keiner vor ihm wagte. Und er hat gewonnen. ´Das Wetter vor 15 Jahren´ ist der seltsamste, intelligenteste und amüsanteste Liebesroman, den man sich vorstellen kann.“ (Ulrich Weinzierl, Die Welt)

„Ein ebenso kühnes wie kurzweiliges Romanexperiment.“ (Richard Kämmerlings, FAZ)

„Ein überaus unterhaltsamer und intelligenter Weg durch das deutsch-österreichische Sprachdickicht, der zu einem furiosen, actiongeladenen Finale führt.“ (Klaus Nüchtern, Falter)

„Eine höhere Witz-pro-Zeile-Dichte als in allen Brenner-Krimis zusammen.“ (Österreich)

„Der Roman gleicht einer Wundertüte geschickt ineinandergedrehter Episoden. ´Das Wetter vor 15 Jahren´ dürfte der erste Liebesroman der Literaturgeschichte sein, in dem Wörter wie ´Heukuscheln´ und ´Vögelfehler´ sowie ´Spürterror´ vorkommen.“ (Wolfgang Paterno, Profil)

„Wolf Haas ist einer der schönsten Romane des komischen Genres seit vielen Jahren gelungen. Diese Kunst, aus der Literaturreflexion Hochdruckliteratur zu entwickeln, ist einmalig. Und die Form des Romans ist gänzlich neu und eine rasante Widerlegung des modernen Glaubensbekenntnisses, alles sei schon gemacht worden und man könne es nur noch mehr oder weniger gut variieren.“ (Urteilsbegründung der Jury für Wilhelm-Raabe-Preis)

„Der vermutlich erste Roman der Weltliteratur, in dem sich ein Autor selbst interviewt.“ (Günter Kaindlstorfer, Bayerischer Rundfunk)

„Es ist ein cooles, ein im besten Sinn unangestrengt anspruchsvolles Buch. Wolf Haas versteht es wie derzeit kaum ein anderer im deutschen Sprachraum, seine Leser zu unter–halten und zu über–fordern.“ (Claus Philipp, Der Standard)

„´Das Wetter vor 15 Jahren´ ist ein Stück humoristischer Gattungsakrobatik par excellence. Bewundernd schaut man diesem literarischen David Copperfield zu und fragt sich, wie er das alles eigentlich gemacht hat.“ (Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel)

„Eines der unterhaltsamsten und intelligentesten Lesevergnügen, die die deutschsprachige Literatur in den letzten Jahren zu bieten hatte.“ (Felicitas von Lovenberg, FAZ)

„Man ist ganz verliebt in dieses Buch.“ (Antje Liebsch, Brigitte)

(Quelle: Website Hoffmann und Campe)

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