Die grüne Wolke

Titel:

Die grüne Wolke

Autor:

Alexander Sutherland Neill

Übersetzer:

Harry Rowohlt

Umfang/Dauer:

4 CD, 320 Min.

Verlag:

Kein & Aber

Über den Autor
Geboren 1883 in Schottland, beendete seine Studienzeit als Master of Art and Master of Education. Seine anschliessende Praxis als Lehrer an staatlichen Schulen verlor für ihn schnell an Reiz, weil er erkannte, dass solche Erziehung zu schweren seelischen Schäden führt. Wachsen in Selbstbestimmung war das Prinzip seiner später weltberühmten Interantsschule Summerhill, die er 1921 gründete und bis zu seinem Tod 1973 leitete.

Über den Sprecher
Harry Rowohlt wurde am 27.03.1945 in Hamburg geboren und lebt und wirkt als Autor, Kolumnist, begnadeter Übersetzer sowie gewaltigster Vorleser deutscher Zunge in Hamburg Eppendorf. Soweit so unvollständig.

übersetzt und vorgelesen von Harry Rowohlt, Lesefassung von Wanda Osten

Für seine Schüler von der Summerhill-Schule hat sich der Autor und Reformpädagoge Alexander Sutherland Neill eine abenteuerliche Geschichte ausgedacht: Gemeinsam mit einem 99fachen Millionär unternehmen die Kinder und Neill eine atemberaubende Luftschifffahrt. Sie passieren eine grüne Wolke, die offenbar in ihrer Abwesenheit alle Menschen versteinert hat. Vor diesem Hintergrund erzählt Neill neun bizarre Abenteuergeschichten, in denen die zuhörenden Kinder und er selbst die Helden sind. Mit liebevoller Ironie und messerscharfer Provokation konfrontiert er seine Protagonisten beispielsweise mit einer Welt ohne Lehrer – kein Problem –, aber auch mit wilden Wölfen müssen die Kinder fertig werden – auch kein Problem, denn aus den abgebrochenen Armen und Beinen der steinernen Lehrer kann man prima Schutzwälle bauen. Der netteste Gangster der Welt taucht auf und stirbt einen Eins-A-Heldentod, weichgekochte Würmer, zügellose Zuchthäusler und viele andere seltsame Gestalten sorgen für Trubel und Abenteuer.

Lange galt Die grüne Wolke als unübersetzbar. Harry Rowohlt hat das Buch Ende der 60er Jahren in New York entdeckt und ins Deutsche übertragen. Unnachahmlich präsentiert er seinen kleinen und großen Zuhörern das Abenteuer, »die letzten Menschen auf der Welt zu sein«.

Presse: »… kaum eine Seite, die nicht zum Kichern veranlasst oder die Horrorwonnen hervorruft, die dem schwarzen Humor zu eigen sind.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

(Quelle: Website Kein & Aber)

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