Titel: | Die Lage des Landes |
Autor: | |
Übersetzung: | Frank Heibert |
Umfang: | 682 Seiten, Gebunden |
Verlag: | Berlin Verlag |
Erscheint: | Juli 2007 |
ISBN: | 978-3-8270-0065-1 |
Preis (D): | 25,60 € |
Über den Autor
Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt heute in Maine. Nach dem Literaturstudium und diversen Jobs u.a. als Sportreporter, gelang ihm mit seinem gleichnamigen Roman 1986 der Durchbruch. 1996 erhielt Ford sowohl den Pulitzer Preis als auch den PEN/Faulkner Award für Unabhängigkeitstag.
»Ulysses aus New Jersey (...) Mit Die Lage des Landes hat Richard Ford ein epochales Meisterwerk geschaffen.«
Volker Hage, Der Spiegel
»Eines der besten Bücher der letzten Jahre.«
Andrea Köhler, NZZ
»Den zwischen allen Sprachebenen hin und her springenden Roman zu übersetzen, hier den Maklerjargon oder den Herrenwitz und dort die pathetisch gehobene, aber philosophisch schlingernde Rede zu treffen, war eine große Herausforderung für den Übersetzer. Frank Heibert hat ihr glanzvoll entsprochen.«
Ulrich Greiner, Die Zeit
»Wer die Menschen verstehen will, sollte Geschichten von Richard Ford lesen.«
Sacha Verna, DAS MAGAZIN
»Ein wirklicher Höhepunkt dieser Büchersaison.«
Arne Rautenberg, NDR Kultur, Buch der Woche
Frank Bascombe hat eine Menge erreicht, sein Leben ist aufgeräumt und erfüllt, nun könnte er als abgeklärter Genießer dem verdienten Ruhestand entgegengehen. Doch völlig unerwartet bringen eine Ehekrise und eine Krebsdiagnose alles ins Wanken.
Ein reicher, nachdenklicher, aber auch grotesk komischer Roman von Richard Ford, dem amerikanischen Meistererzähler, über einen Mann in den besten Jahren und über den Wert des Lebens.
»Krankheit, Politik, Familie — Ford scheut vor keinem der großen ernsten Themen zurück, und wie immer schreibt er mit dem ihm eigenen durchtriebenen Witz über sie. Wir kennen Frank Bascombe nun schon eine ganze Weile, und im Gegensatz zu den meisten literarischen Figuren kann man von ihm sagen — er lebt!«
The New York Times Book Review
Wiedersehen mit Frank Bascombe, dem Helden von Der Sportreporter und Unabhängigkeitstag — er ist 55 Jahre alt und freut sich, mit schöner Strandvilla und zweiter Ehefrau Sally, auf den nächsten, ruhigeren Lebensabschnitt. Die „Permanenzphase“, wie er dieses Hochplateau des erfüllten Lebens nennt, erweist sich jedoch als trügerisch: Sallys erster, tot geglaubter Ehemann taucht wieder auf, und sie geht mit ihm fort, um die Dinge zu klären. Kurz darauf wird bei Frank Prostatakrebs diagnostiziert.
Und nun naht Thanksgiving, das uramerikanische Fest der Familie. Wie fest der Boden unter seinen Füßen wirklich ist, muss sich bei jedem Schritt neu zeigen.
In dem ominösen Millenniumsjahr 2000, dessen Herbst von den „gestohlenen Wahlen“ und George Bushs billigem Triumph geprägt ist, zieht Frank Bascombe, der nette, vernünftige Nachbar, Bilanz. Wie die Dinge liegen in seinem Leben und an der Küste von New Jersey, das beschreibt er mit Detailschärfe und großem Humor und denkt nach über Loslassen und Verlust, über die eigene Lebensleistung und Vergänglichkeit — und über die Hoffnung, denn, ja, nach allen erdbebenartigen Umwälzungen, die dieser Roman grandios, einfühlsam und mitreißend schildert, hat Frank noch einiges vor sich.
(Quelle: Website Berlin Verlag)




