Geht in Ordnung ...

Titel:

Geht in Ordnung - sowieso - ja mei

Autor:

Eckhard Henscheid, Gerhard Polt

Sprecher:

Eckhard Henscheid, Gerhard Polt

Umfang/Dauer:

1 CD, ca. 77 Min.

Verlag:

Kein & Aber

Erscheint am:

April 2006

Über den Autor/Sprecher
Eckhard Henscheid, geboren 1941 in Amberg, Oberpfalz ist ein deutscher Schriftsteller. Ursprünglich wollte Henscheid nach dem Abitur am Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg Musiklehrer werden, studierte dann aber in München Germanistik und Publizistik. Den Abschluss als Magister Artium erreichte er mit einer Arbeit über Gottfried Keller und arbeitete anschließend als Journalist in Regensburg und als Redakteur in Frankfurt. Seit 1971 lebt er als freier Schriftsteller abwechselnd in Frankfurt am Main, Amberg und Arosa (Schweiz). Henscheid ist verheiratet.

Über den Autor/Sprecher
Einem größeren Publikum bekannt wurde Polt durch seine zwölfteilige Sketchreihe Fast wia im richtigen Leben. Seine Partnerin in diesen vom Bayerischen Rundfunk produzierten und 1979 erstmals ausgestrahlten Sendungen war Gisela Schneeberger.

Am Abend des 18. Juni 2005 ist in Zürich zusammengewachsen, was zusammen gehört: Eckhard Henscheid und Gerhard Polt sind gemeinsam aufgetreten und haben aus ihren Werken gelesen, das Publikum amüsiert und das Mikrophon von Kein & Aber war dabei. Genüsslich nimmt Henscheid die zeitgenössischen Verirrungen in der Grammatik auseinander und erklärt den Unterschied zwischen Akkusativ und Dativ mit einer einleuchtenden Bauernregel, die Dicke der Buchstaben zu Hilfe nehmend. Polt prophezeit derweil, dass beispielweise 700 Wörter Grundwortschatz heute keine Utopie mehr seien und gibt eine berührend Grab- und Dankesrede eines weltberühmten bayerischen, katholischen Zeitgenossen.
Im launischen Ping-Pong-Spiel laufen beide Interpreten zu Hochform auf. Weitere Nummern drehen sich um die legendäre Wurstzurückgehlasserin, Pfarrer Sommerauer, die Heimatkunde, den Ruhe-Erzwinger, das bayerische Mpf und vieles andere mehr.

Zitat: »Er sagt, er war schon Analphabet, wo die anderen noch nicht mal lesen und schreiben haben können.«
Gerhard Polt

»›Was soll ich als Pfarrer dazu sagen? Ich bin ein alter Mann‹, weinte Sommerauer hart und spielte zäh mit seiner Brille auf dem Schreibzeug, dann ließ er den Kopf gewissermaßen nach schräg unten plumpsen. ›Wenn die eheliche Liebe, die heute sogenannte‹, und jetzt sah er ganz unsinnig und zudem brillenlos suchend noch einmal in den angeblichen Brief, ›die heute sogenannte Sexualität nur immer aus Busen, Busengröße und Busenspritze besteht und‹, merkwürdiges Decrescendo, ›existiert‹, und jetzt war es, als ob wiederum crescendo das Spirituelle sich vollends mit dem tränenreich Gemütsvergammelten vermählte, ›dann kann ich als Pfarrer nur sagen und fragen: Was ist das für eine Liebe oder sogenannte Sexualität?‹«

Presse: »›Wenn das gut geht, werden wir keine Ruhe mehr geben und den ganzen deutschsprachigen Raum mit Lesungen überziehen‹, hatte Henscheid am Anfang des Abends gedroht. Hoffentlich machen die beiden die Drohung wahr.«
Süddeutsche Zeitung

»Man wünscht sich das seit langem und hat doch nie dran glauben können: daß Ritchie Blackmore wenigstens für einen Gig zu Deep Purple zurückkehrt und daß zwei Genies wie Eckhard Henscheid und Gerhard Polt einmal, nur einmal, gemeinsam auftreten.«
Jürgen Roth, Musikexpress

(Quelle: Website Kein & Aber)

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