Über die Autor/Illustrator
Sebastian Meschenmoser wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren. Seit 2001 studiert er freie bildende Kunst in Mainz.
"Eines Morgens erwachte Herr Eichhorn, weil der Mond in sein Dach gefallen war …" So beginnt die skurrile Geschichte über drei Freunde und ein sehr ausgefallenes Problem. Herr Eichhorn macht sich große Sorgen und versucht alles, um das ungewollte Fundstück loszuwerden. Als dieses schließlich – leicht ramponiert – endlich wieder am Himmel leuchtet, muss auch er zugeben: Ende gut, alles gut!
Skurriler Humor, feinste Zeichnungen und eine Geschichte mit Tiefgang – das ist die Erfolgsmixtur von Sebastian Meschenmoser, die auch in seinem zweiten Buch wunderbar zum Tragen kommt.
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis
Die Begründung der Jury:
"Aus heiterem Himmel fällt Herrn Eichhorn ein Mond vor die Füße. Bald beherrscht ihn nur noch ein Gedanke: Der Mond muss weg! Denn sonst denkt einer noch, er hätte ihn gestohlen! Den Mond? Oder ist das vielleicht gar ein Käse? Ein Käsemond?... Und wohin rollt überhaupt diese skurril-verdrehte Geschichte?
Der junge Bilderbuchkünstler Sebastian Meschenmoser spielt mit der Naivität des Eichhorns ebenso wie mit der Wahrnehmung des Betrachters. Er zeigt ein großes zeichnerisches Talent, seine vitalen Figuren und zarten Landschaften wirken dabei wie skizziert. Er komponiert die meisterlich gefertigten Bleistricharbeiten mit satten gelben Farbkontrasten und entwirft daneben alptraumhaft gestaltete Szenarios wie die Gefängniszelle. Doch darin eingeschlichen haben sich auch wiederum kleine komische Details, die den schrecklichen Ort poetisch-witzig umdeuten.
Ein künstlerisch-verspieltes Buch für kleine Leserinnen und Leser, und für alle Mond-Verspielten."
(Quelle: Website esslinger)




