Jedermann

Titel:

Jedermann / Everyman

Autor:

Philip Roth

Sprecher:

Peter Fitz

Umfang/Dauer:

4 CD, ca. 300 Min.

Erscheint im:

September 2006

Verlag:

Der Hörverlag

Besonderes:

vollständige Lesung

Über den Autor
Philip Roth wurde 1933 als Sohn jüdischer Eltern in New Jersey geboren. Nach dem Studium folgten Lehrtätigkeiten an mehreren Universitäten in den Vereinigten Staaten. Seit 1965 lebt er vorwiegend in New York. Sein Werk, in dem sich Philip Roth immer wieder mit der jüdischen Problematik auseinandersetzt, wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er für Sabbath's Theater den National Book Award.

Philip Roth erzählt die Geschichte eines Lebens, wie es normaler nicht sein könnte und das uns gerade deswegen besonders berührt. Von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod in den Sommerferien seines Helden über die familiären Wirren und die beruflichen Erfolge in seinem Erwachsenenleben als Designer in einer Werbeagentur bis hin zu der Zeit, als ihm die eigenen Gebrechen zusetzen. Er ist der Vater zweier Söhne aus erster Ehe, die ihn verachten, und einer Tochter aus einer späteren Ehe, die ihn vergöttert. Er liebt, hasst und neidet und muss am Ende erkennen, dass er das wirklich große Glück nie erreicht hat.

Pressestimmen:

"Ein geniales Alterswerk: Seine moderne Fassung eines mittelalterlichen Stoffes schildert eindringlich wie kaum ein Werk der Literatur das Leben im Kampf gegen die Sterblichkeit ... Es wird Zeit, diesen großartigen Schriftsteller bei der Nobelpreisvergabe nicht länger zu übergehen. Noch lebt er und er schreibt wie ein junger Gott."
Volker Hage, Der Spiegel, 14.08.06

"In Jedermann setzt er die Erkundungen aus dem "Der menschlichen Makel" fort. ... Er schildert souverän, ja sogar elegant und doch in unerbitterlicher Schärfe das Durchschnittsleben eines Durchschnittsmenschen."
Jordan Mejias, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.06.06

"Von der ersten Seite an wird man umfangen von einer Trauer, einer Ernsthaftigkeit, die nicht nachlässt und einen nicht loslässt, und gleichzeitig von der Gewissheit, dass einem in diesem Buch zwar alles mögliche zustoßen kann, aber kein einziger erzählerischer Unfall."
Elmar Krekeler, Die Welt, 12.08.06

"Ein Buch, das den Leser an der Seele packt und ihn zu Tränen rührt. Es handelt von Alter, Krankheit und Tod - und von unser aller Kampf um ein bißchen Glück."
Jobst-Ulrich Brand, Focus, 14.08.06

"Philip Roth hat in seinem meisterhaften Roman das Sterben eines Menschen unsrer Zeit dargestellt, eines Menschen des einundzwanzigsten Jahrhunderts."
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.09.06

"Es gibt keine Erlösung, doch gibt es den Einspruch der Literatur, einen Einspruch, der 'die Quelle brennender Trauer' in einen Erzählfluss verwandelt, der uns vorübergehend an andere Ufer trägt. Ein erbarmungsloses und gleichwohl bewegendes Buch."
Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung, 22.08.06

"Es funkelt, dieses schmale Buch: durch die feine Beiläufigkeit, mit der Roth das Leiden des speziell männlichen Alterns entfaltet."
Brigitte, 30.08.06

"Philip Roth, der große Erotomane und kalte Zyniker, entwickelt hier eine ungeheure Zärtlichkeit für das Leben an sich. Es ist die große, vorsichtige, den Hals zuschnürende Zärtlichkeit, mit der wir ein aus seinem Nest gefallenes Vogeljunges betrachten und uns fragen, ob wir ihn noch helfen können."
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.09.06

(Quelle Website Hanser Verlag)

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