So wird man Löwe

Titel:

So wird man Löwe

Autor/Illustrator:

Hans Zippert, Rudi Hurzlmeier

Sprecher:

Hans Zippert

Umfang/Dauer:

2 CD, ? Min.

Verlag:

Kein & Aber

Erscheint im:

Oktober 2006

Besonderes

ungekürzte Lesung

Hörprobe:

MP3

Über den Autor/Sprecher
Zippert, der – lat. zippus bielefeldiensis Scheuer Doppelhaushälftenbewohner, der wegen seiner Kurzsichtigkeit nur selten die Schlafhöhle verlässt. Um das Weibchen zu beeindrucken, reiht der Zippert in der Brunftzeit oft sinnlos diverse buchstabenähnliche Gebilde aneinander, die man in der Zoologie als Kolumnen bezeichnet. Wird der Zippert in die Enge getrieben, verteidigt er sich durch den Ausstoß von Büchern.

Über den Illustrator
Rudi Hurzlmeier wurde 1952 im niederbayerischen Kloster Mallersdorf geboren. Nach Abbruch der Schullaufbahn absolvierte er unstete Lehr- und Wanderjahre als Tankwart, Dressman, Obduktionsassistent, Reisestewart, Antiquitätenhändler u.v.a.m. 1981 nahm er sein autodidaktisches Studium der komischen Zeichnerei auf, es erschienen erste Comicstrips in Underground-Blättern. Seit 1986 ist er ständiger Mitarbeiter beim Satiremagazin Titanic (u.a. mit dem Pseudonym RU DI HU). Er lieferte ferner zahllose Beiträge für die Magazine Bunte, Kowalski, Nebelspalter, Penthouse, PM Magazin, Gong, Eulenspiegel, Stern, Hör zu, FAZ etc.

Inhalt:

Der kleine Löwe Heribert ist, zumindest aus Löwensicht, ein hoffnungsloser Fall. Er trägt eine Brille, sammelt Briefmarken, ernährt sich vegetarisch und hält sich am liebsten in der Leihbücherei auf. So was tut man nicht, vor allem, wenn der Vater als Anführer eines Löwenrudels arbeitet und zum »Alpha-Tier des Jahres« gewählt wurde.
Doch dann werden im Zoo »Teilzeitlöwen« gesucht. Aber auch hier wird Heribert nicht ernst genommen: Was wie ein Löwe aussieht, muss noch lange kein Löwe sein. Denn ein Zoo ist ein ganz normaler Arbeitsplatz. Jeder macht den Job, den man ihm zuteilt. Der arme Heribert muss ziemlich weit unten anfangen: als Wombat. Und er kann froh sein, dass er nicht noch zum Hammerhai degradiert wird. Als auch noch seine Eltern zu Besuch kommen wollen, um zu sehen, wie sich der Junge so als Löwe macht, ist Heribert vollkommen verzweifelt. Und schließlich kursiert ein schreckliches Gerücht: Der Zoo soll geschlossen und alle Tiere an ein Genforschungslabor verkauft werden. Kann Heribert jetzt beweisen, dass doch ein Löwe in ihm steckt und Briefmarkensammeln ein ziemlich cooles Hobby sein kann? Ist dies ein Buch mit einer richtig schönen Moral? Zum Beispiel: Es ist nicht wichtig, wie ein Löwe auszusehen, sondern das Herz eines Löwen zu haben.

Zitat: Textauszug:

Montags ging Heribert zum meditieren in die Flamingoschule, mittwochs traf er sich zum Briefmarkentauschen im Antilopen-Clubheim, dienstags und donnerstags half er Fräulein Mwumbana in der Leihbücherei die Neuzugänge einbinden und einordnen und freitags arbeitete er ehrenamtlich als Schülerlotse am Wasserloch. Auch die Mutter fand das etwas seltsam. Einerseits war Heribert ein reizender Junge, andererseits war er ein Löwe, und Löwen sind normalerweise nicht reizend, zumindest lassen sie es sich nicht anmerken. Löwen heißen auch nicht Heribert.

(Quelle: Website Kein & Aber)

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